Den richtigen Heilpraktiker finden?

"Bei dem Heilpraktiker habe ich mich nicht wohlgefühlt.“ "Bei Homöopathen und Heilpraktikern bin ich raus.“ "Alle Versuche beim Heilpraktiker sind bis jetzt gescheitert.“
"Ich kann den richtigen Heilpraktiker nicht finden.“ "Ich glaube nicht an alternative Heilmethoden.“

Findest du dich da wieder? Falls ja, ich kann dich sooo gut verstehen. Auch ich stand all den alternativen Heilmethoden und Heilpraktikern super skeptisch gegenüber und hatte in meinem Leben vor der Endometriose nie damit zu tun.

In diesem Beitrag geht es um:

 

Auch ich musste erst positive Erfahrung mit Heilpraktikern und alternativen Methoden sammeln, bevor ich dem Weg vertrauen konnte

Mich konnte am Ende ein ganzheitlicher Arzt, der sowohl alternative als auch schulmedizinische Heilmethoden anwendet, überzeugen.

Erst wurde alternativ medizinisch, mit dem Biofeldtest, getestet, danach durfte ich Blut- und Stuhltest machen und zu verschieden Ärzten gehen, um weiter zu testen und behandelt zu werden.

Zusätzlich schickte mich der Arzt zu Heilpraktikern. All die Ärzte und Heilpraktiker machten ihre Tests und irgendwie haben sie alle, trotz unterschiedlicher Methoden, die ursprünglichen Ergebnisse immer bestätigt.

Also dachte ich mir: Ich vertraue mal darauf und begebe mich auf den Weg.

Wie finde ich den richtigen Heilpraktiker, wenn es tausend verschiedene Heilmethoden gibt? Woher weiß ich, dass mir mein Heilpraktiker auch wirklich weiterhilft?

Was ich hier schreibe beruht auf meinen Erfahrungen mit Heilpraktiker*innen und wie ich nach einem*r Heilpraktiker*in suchen würde. Das heißt nicht, dass andere Methoden nicht funktionieren oder schlechter sind. Wichtig ist aber auch, zu wissen, dass der Heilpraktikerschein allein noch keine*n gute*n Heilpraktiker*in auszeichnet, deshalb kommen hier ein paar Anhaltspunkte.

Was ist das Ziel, das du von dem*r Heilpraktiker*in willst?

  1. Möchtest du körperliche Symptome in Angriff nehmen? z.B. Unverträglichkeiten, Darmprobleme, Akne, Allergien, Migräne, Auto-Immunerkrankungen, Kopfschmerzen etc.
  2. Möchtest du lieber auf der energetischen Ebene arbeiten?z.B. Glaubenssätze auflösen, Energieblockaden lösen etc.

Wenn du so wie ich damals noch nie etwas mit alternativen Heilmethoden zu tun hast, würde ich dir empfehlen erstmal, so wie ich, mit den körperlichen Symptomen anzufangen. Da kann man zumindest etwas schneller über die Zeit die Veränderungen körperlich beobachten.

Analysemethoden des*r Heilpraktiker*in auf körperlicher Ebene

Hier eine Liste an Analysemethoden, die ich persönlich vielversprechend finde:

  1. Bioresonanztherapie
  2. Biofeldtest
  3. Elektroakupunktur

Neben den bekannten Blut-, Stuhl- und Speicheltest, hat der*die Heilpraktiker*in dadurch nochmal eine andere Möglichkeit, deinen Körper nach Ungleichgewichten zu untersuchen. Ich finde die Methoden so interessant, weil die Symptome auf einer ganz anderen Ebene erkannt und zu großen Teilen auch therapiert werden können.

Eine der Methoden reicht natürlich aus. Ich wähle lieber eine*n Heilpraktiker*in, der*die sich auf ein Gebiet spezialisiert hat und in dem Gebiet unterschiedliche Weiterbildungen gemacht hat und suche mir für andere Themen, andere Heilpraktiker*innen, die sich wiederum auf die Themen spezialisiert haben.

Da ich persönlich extrem gute gesundheitliche Erfahrungen mit der Colon-Hydro-Therapie (in Bezug auf meine Darmgesundheit) gemacht habe, würde ich zusätzlich darauf achten, ob sich der*die Heilpraktiker*in auch auf den Darm spezialisiert hat und z.B. die Bioresonanztherapie und eine Colon-Hydro-Therapie anbietet.

Dich spricht die TCM mehr an? Dann suche danach. Ich hatte persönlich noch keine Erfahrung damit, weiß aber von ganz vielen, wie sehr TCM geholfen hat.

Du interessierst dich dafür, wie du Heilpraktiker*innen findest, die auf energetischen Ebene arbeiten? Schreib mir gern und ich werde in einem zukünftigen Post darüber schreiben. Oder lies diesen Blogbeitrag von mir, hier erzähle ich von meiner Erfahrung mit Psycho-Kinesiologie.

Darauf solltest du beim ersten Heilpraktiker*innen-Besuch achten

  1. Heilpraktiker*innen sollten einen langen Anamnesebogen haben oder sich sehr, sehr viel Zeit für dich und deine Symptome bei der Erstbesprechung nehmen (mind. 60min). Dafür solltest du dich auch gut vorbereiten.
  2. Wie sehr geht der*die Heilpraktiker*in auf dich ein und kann Einwände von deiner Seite aus, durch seine*ihre verständliche Beschreibung der Vorgehensweise vielleicht entkräften.
  3. Fühlst du dich wohl bei der Person?
  4. Die Gesundheit deines Darms hat größte Auswirkungen auf deine ganze körperliche Gesundheit. Dein*e Heilpraktiker*in sollte sich als eins der ersten Dinge auch um deinen Darm kümmern!
    Egal, ob du ein Hormonungleichgewicht, Autoimmunerkrankungen, Migräne oder eine Unverträglichkeit hast.
    • Das heißt: Stuhlprobe für den Darm.
    • Bevorzugt eine Speichelprobe für deine Hormone.
  5. Die Therapie, die dein*e Heilpraktiker*in vorschlägt scheint sehr teuer?
    • Sprich mit Familie, Freund*innen, anderen Endometriose Patient*innen und frage nach, wieviel sie für Heilpraktiker*innen bezahlen mussten. Haben wir keine Erfahrung, wissen wir schlecht was „teuer“ und was im Rahmen ist.

9 Fragen für die Vorbereitung auf deinen Termin beim Heilpraktiker

Damit du auch das Meiste und Beste aus dem Termin mit deinem*r Heilpraktiker*in mitnehmen kannst, darfst du dich bestmöglich auf den Termin vorbereiten.

    1. Vielleicht hat dein*e Heilpraktiker*in auch einen Anamnesebogen, den du vorher ausfüllen darfst, dann ist das ein großer Teil deiner Vorbereitung.
    2. Was hast du für Symptome?
      Kopfschmerzen, Unterleibschmerzen, Darmprobleme, Konsistenz vom Stuhlgang, Müdigkeit etc.
    3. Wann hast du die Symptome?
      Morgens, Mittags, Abends
    4. Seit wann hast du die Symptome?
      Seit Jahren, seit Monaten, seit der Einnahme von XY
    5. Was hast du bereits für Diagnosen?
      Endometriose, Unverträglichkeiten, Allergien etc.
    6. Welche Medikamente nimmst du zur Zeit wann und wie viel ein?Schmerzmittel, Pille, Schilddrüsentabletten etc.
    7. Welche Medikamente hast du in den letzten Jahren genommen?Antibiotika, unterschiedliche Schmerzmittel, welche Pillen etc.
    8. Was von all meinen Dingen ist mir besonders wichtig zu besprechen? Wo habe ich spezielle Fragen, die ich bei Aufregung vielleicht vergesse.
    9. Frage bei Bekannten, Freund*innen, Endoschwestern nach, ob sie noch Hinweise für deinen Besuch beim*bei der Heilpraktiker*in haben.

Wichtig: ein*e Heilpraktiker*in allein vollbringt keine Wunder

Du hast zum einen die volle Verantwortung, die Dinge umzusetzen, die dir dein*e Heilpraktiker*in mitgibt. Zum anderen ist es auch wichtig, dein Team um deine Gesundheit vielfältig aufzustellen z.B. mit Ärzt*innen aus dem Endometriose Zentrum, Gynäkolog*in, Allgemeinmediziner*in und vielleicht auch zu anderen Heilpraktikern.

Bei meiner Zusammenarbeit mit einer meiner Klientinnen, hat sie schon während des ersten Gesprächs mit ihrer neuen Heilpraktikerin mehr Vertrauen aufgebaut. Die Heilpraktikerin hat nach und nach Symptome und den möglichen Umgang erläutert. Vor dem Gespräch hatte wir zusammen besprochen, was wichtige Themen sind, die von der Heilpraktikerin angesprochen werden sollten.

Du hast noch Schwierigkeiten, den richtigen Heilpraktiker oder die richtige Heilpraktikerin zu finden? Melde dich gern bei mir. Und finde auch du endlich den passenden Heilpraktiker für dein weiteres Endometriose Abenteuer.